Report der Hauptversammlung 2011: dips, FOM und DSW haben Aktionärstreffen analysiert
Essen, 09.01.2012 - Was passiert auf deutschen Aktionärstreffen – insbesondere bei den 160 Unternehmen, die im Prime Standard (DAX30, MDAX, TecDax und SDAX) notiert sind? Dieser Frage sind die DSW Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V., die FOM und das dips Deutsche Institut für Portfolio-Strategien an der FOM nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben sie im Hauptversammlungsreport 2011 veröffentlicht.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Die Unternehmen und ihre Verantwortlichen genießen das Vertrauen der Aktionäre. Die Vorstände wurden im Schnitt mit fast 98 Prozent der anwesenden Stimmen entlastet, die Aufsichtsräte kamen auf fast 97 Prozent. Kritischster Punkt war die Billigung der Vorstandsvergütung. Hier lag die durchschnittliche Zustimmungsquote bei rund 87 Prozent.
Erstmals analysiert wurde auch, ob die Unternehmen die Möglichkeit zur Online-Hauptversammlung nutzen. Ergebnis: Knapp 40 Prozent übertragen die Versammlung komplett oder in Teilen via Internet. Dagegen bleiben Punkte wie Online-Fragestellung oder -Stimmabgabe bislang weitgehend tabu. „Die technischen und rechtlichen Probleme sind immer noch nicht gelöst“, erklärt DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. „Daher wird es noch dauern, bis sich die Online-Hauptversammlung wirklich durchsetzen wird.“
Auch die Dauer der Hauptversammlungen nahmen die Experten von DSW, FOM und dips unter die Lupe. „Bei den DAX30-Konzernen lag sie mit durchschnittlich rund sechs Stunden mehr als doppelt so hoch wie bei kleineren Gesellschaften“, fasst der verantwortliche FOM-Projektleiter und dips-Beirat, Professor Roland Klose, das Ergebnis zusammen. „Die Aktionärstreffen in SDAX waren im Schnitt bereits nach rund drei Stunden beendet.“ Der Grund sei einfach, so Klose: Wurden bei DAX30-Gesellschaften im Schnitt 17,8 Redebeiträge verzeichnet, gab es im SDAX im Mittel gerade einmal vier Wortmeldungen. Auf alle 160 Unternehmen übertragen bedeutet das knapp über acht Redebeiträge sowie eine Durchschnittsdauer von fast fünf Stunden.
FOM-Professor ist Präsidiumsmitglied der DSW Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.
Essen, 19.12.2011 - Dr. Roland Klose, Professor an der „FOM Hochschule für Oekonomie & Management“, ist zum Mitglied des Präsidiums der DSW Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapiere e.V. gewählt worden. Die Hochschule festigt dadurch ihre Zusammenarbeit mit der Aktionärsvereinigung. DSW und dips Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM veröffentlichen beispielsweise jedes Jahr eine Dividendenstudie und veranstalten gemeinsam Aktienforen im gesamten Bundesgebiet.
„An den Aktienforen können auch die FOM-Studierenden teilnehmen“, betont Klose. „Sie treten dort in Dialog mit Finanzexperten führender deutscher Unternehmen und erhalten aus erster Hand Informationen rund um Aktie, Anleihe & Co.“ Auch FOM-Rektor Professor Dr. Burghard Hermeier hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Für die FOM als Wirtschaftshochschule ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis besonders wichtig. Dank des Engagements von Professor Dr. Klose und von dips-Direktor Professor Dr. Eric Frère können wir die Kooperation mit der DSW in Zukunft weiter ausbauen.“
Klose unterrichtet am Hochschulstudienzentrum der FOM in Nürnberg. Seine Schwerpunkte: internationales und strategisches Management. Darüber hinaus ist er im Beirat des dips tätig und publiziert zu aktionärsrelevanten Themen. In der DSW engagiert er sich bereits seit Längerem als Sprecher auf Hauptversammlungen und konzentriert sich dabei auf die Bereiche Immobilienwirtschaft und erneuerbare Energien.
Kontrollgremium auf dem Prüfstand: FOM-Professor über die Arbeit von Aufsichtsräten
Essen, 06.12.2011 - Zu wenig unabhängige Fachleute, zu wenige Frauen und zu wenige Ausländer – FOM-Professor Dr. Peter Ruhwedel sieht weiterhin Defizite bei Deutschlands Aufsichtsräten. Der Experte für Corporate Governance hat von Mai bis Juli 2011 die Besetzung und die Arbeitsweise der DAX30-Kontrollgremien untersucht – basierend auf Internetpräsentationen, Geschäfts- und Corporate-Governance-Berichten.
Die Frauenquote in den deutschen Aufsichtsräten liegt bei 14,4 Prozent, der Anteil der Ausländer bei 12,6 Prozent – so zwei Ergebnisse der Studie. „Vor dem Hintergrund des hohen Internationalisierungsrades deutscher Unternehmen und der vielen ausländischen Arbeitnehmer ist das viel zu gering“, urteilt Ruhwedel. Zudem kritisiert er, dass zu viele ehemalige Vorstandschefs und Mitglieder mit mehreren Mandaten in den Kontrollgremien vertreten seien.
Trotz dieser Defizite kommt Ruhwedel zu dem Urteil, dass sich die Überwachungstätigkeit in einer Vielzahl von Aufsichtsräten kontinuierlich verbessert hat – zum Beispiel vor dem Hintergrund des Deutschen Corporate Governance Kodex. „Die Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für eine funktionsfähige Überwachung sind heute einfach besser dokumentiert als noch vor ein paar Jahren“, so Ruhwedel. „Das macht sich in der Praxis bemerkbar.“
Wer Interesse an den Untersuchungsergebnissen von Professor Dr. Peter Ruhwedel hat, sendet bitte eine E-Mail an peter@ruhwedel.com.
Chancen und Risiken von Derivaten
Essen, 22.09.2011 - „Derivate gehören nicht in Kinderhände“, betonte Dr. Thomas C. Weiss gleich zu Beginn seines Vortrags am 22. September 2011 in Essen. Der Senior Relationship Manager der MEAG Munich Ergo Kapitalanlagengesellschaft mbH gab seine 35 Zuhörern einen thematischen Überblick und stellte heraus, was Derivate so attraktiv und gleichzeitig so gefährlich macht. Moderiert wurde die Veranstaltung von Professor Dr. Joachim Rojahn, Co-Direktor des dips Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM.
Als Hauptrisiken von Derivaten identifizierte Weiss ihren Wettcharakter und ihr asymmetrisches Ergebnisprofil sowie ihre Hebelwirkung bei geringem Kapitaleinsatz. Als potenzielle Nutzungsmöglichkeit stellte der Experte die guten Chancen auf Arbitrage-Gewinne heraus. Außerdem könnten Derivate dazu dienen, sich gegen zukünftige Preisschwankungen des Basiswertes abzusichern. Beide Seiten verdeutlichte er am Beispiel der Fälle „Orange County“ (1994), „Metallgesellschaft“ (1992/3) und „Long Term-Capital Management“ (1998).
Zudem gab Weiss seinen Zuhörern zahlreiche Tipps für den Umgang mit Derivaten. „Verteilen Sie Ihr Geld auf viele verschiedene Töpfchen“, riet er. „Definieren Sie Risikolimits, nehmen Sie diese ernst und glauben Sie nicht, Sie könnten erraten, wo der Markt hingeht.“
DSW und dips präsentieren die Dividendenstudie 2011
ESSEN, 16.05.2011. Wie gut und wie kontinuierlich entlohnen Aktiengesellschaften ihre Anteilseigner? Dieser Frage gehen die DSW Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapiere e.V. und das dips Deutsches Institut für Portfolio-Strategien bereits seit mehr als einem Jahrzehnt nach. Eine aktuelle Antwort präsentierten DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker, dips-Direktor Prof. Dr. Eric Frère und der wissenschaftliche Referent des dips Andreas Schyra Anfang Mai in Frankfurt: die Dividendenstudie 2011.
Das wichtigste Ergebnis: „Die Krise liegt hinter uns, die Unternehmen verdienen gut“, fasste Eric Frère auf der Pressekonferenz zusammen. „Sie haben den außerordentlichen Stellenwert der Dividende erkannt und beteiligen ihre Anteilseigner überwiegend angemessen und vor allem nachhaltig am Ergebnis.“ Konkret: Über 57 Prozent der 334 Emittenten des so genannten Prime Standards schütten in diesem Jahr eine Gewinnbeteiligung aus. Im DAX sind es sogar über 96 Prozent. „Insgesamt werden 31,13 Milliarden Euro an die Aktionäre der Prime-Unternehmen überwiesen“, so Frère. „Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer deutlichen Steigerung um 31,7 Prozent.“
Details zur Studie entnehmen Sie bitten den Folien zur Präsentation (PDF-Datei, 1 MB), der Zusammenfassung der Pressekonferenz (PDF-Datei, 122 KB) sowie einer Auswahl von Pressereaktionen:
- Radiobeitrag des Deutschlandfunk (mp3-Datei, 1 MB)
- ein Fernsehbeitrag des Deutschen Anleger Fernsehens
- und Berichte u.a. auf Focus Money online, Boerse ARD.de und Wallstreet Online
Zertifikat der Woche: Das „ZertifikateJournal“ berichtet über Optimum-Portfolio-ETF-Indizes
ESSEN, 20.04.2011. Die grundlegenden wissenschaftlichen Forschungsarbeiten des dips werden von der Zertifikatebranche aufgegriffen, berichtet das „ZertifikateJournal“. Das dips hat mit den Optimum-Portfolio-ETF-Indizes zuvor den Nachweis angetreten, dass der grundsätzliche Ansatz von Markowitz sich als weiterentwicklungsfähig darstellt.
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Boom bei ETFs – worauf Anleger achten sollten
ESSEN, 25.03.2011. Nachvollziehbare, verständliche Finanzprodukte sind klare Gewinner der vergangenen Jahre. Eine Entwicklung, die dem Investmentvehikel Exchange Traded Funds -ETFs- Rückenwind verleiht. ETFs sind passiv gemanagte Indexfonds, die ganze Branchen oder Märkte exakt abbilden. Wegen ihrer günstigen Kostenstruktur, Transparenz und börsentäglichen Verfügbarkeit werden sie auch als Königsklasse der Anlagen angesehen. ETFs punkten im Vergleich zu manchmal komplizierten Anlagestrategien und Portfoliozusammensetzungen aktiv gemanagter Fonds. Das Ziel aktiv gemanagter Fonds den Markt zu schlagen, gelingt nur bedingt und schon gar nicht dauerhaft. Die Erfahrung lehrt, dass vielmehr der Markt besser abschneidet als die Mehrzahl der Investmentfonds.
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Studie zum Optimum Portfolio ETF
ESSEN, 25.01.2011. Die in der Praxis dominierenden Benchmark-Portfolios erfüllen eine wesentliche Anforderung nicht: Sie sind nicht breit diversifiziert, sondern bilden nur Teilsegmente des Anlageuniversums ab. Zu diesem Schluss kommen Prof. Dr. Joachim Rojahn, Christian W. Röhl und Prof. Dr. Eric Frère vom DIPS Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM. In ihrer Studie „Optimum Portfolio ETF Indices. Benchmarking für multidimensional diversifizierte Wertpapierportfolios“ haben sie Anforderungen an modernes Portfoliomanagement abgeleitet und Probleme bei der praktischen Umsetzung der Portfoliotheorie aufgezeigt. Ihr Fazit: Anders als Benchmark-Portfolios schöpft die Optimum Portfolio ETF Index-Familie mit einer Streuung über Asset-Klassen, Regionen, Währungen, Branchen und Investment-Stile vielfältige Diversifikationspotenziale aus. Allerdings: Eine vollständige Abdeckung des Anlageuniversums ist nur realisierbar, wenn nicht nur liquide handelbare Assets zugelassen werden.
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Die Optimum Portfolio ETF-Indices auf dem DIPS-Portal von finanzen.net
ESSEN, 21. JULI 2010. Das DIPS Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM weitet seine Internetpräsenz aus und veröffentlicht die Ergebnisse des Forschungsprojektes „OPX“, die „Optimum Portfolio Indices“, täglich (jeweils ein Tag Verzögerung) auf dem Portal www.finanzen.net/dips/. Darüber hinaus sind bis Anfang 1996 zurückreichende historische Datenreihen, Informationen zur Indexkonzeption und Studien zu Forschungsaktivitäten des dips verfügbar. Die Index-Familie der Optimum Portfolio ETF Indices vermittelt Vermögensverwaltern und Fondsmanagern eine transparent nachvollziehbare und mit wissenschaftlichem Kalkül erstellte Benchmark für Multi-Asset-Portfolios. Die Ausgangsprämisse ist eine breite Streuung des Anlagevolumens über repräsentative Exchange Traded Funds (ETFs), welche zu idealtypischen Wertpapierportfolios aggregiert werden und die Asset-Klassen Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen und Rohstoffe umfassen. In Abhängigkeit der jeweiligen Risikoneigung wurden vier Klassen (Defensiv, Balance, Chance, Offensiv) etabliert, welchen jeweils ein quantitatives Regelwerk zugrunde liegt. Diese Regularien basieren auf der „Sharpe Ratio“ und setzen somit die Performanceparameter Rendite und Risiko ins Verhältnis.
Große Herausforderung: „Banken müssen gerade jetzt Zuverlässigkeit unter Beweis stellen“
ESSEN, 16. JULI 2010. „Banken müssen gerade jetzt ihre Zuverlässigkeit und ihre Beratungsqualität verstärkt unter Beweis stellen!“ Für den Essener Banken- und Finanzexperten Prof. Dr. Rainer Elschen ist die Zeit nach Ende der Finanzkrise nun entscheidend für Banken und deren Mitarbeiter, verloren gegangenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Das Manko: Viele Mitarbeiter sind darauf nicht genügend vorbereitet, ihnen fehlt die entsprechende Qualifikation. „Sie agieren sehr häufig an den Kundenwünschen vorbei“, sagt der Studienleiter der Essener VWA Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie und Dozent an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und bestätigt damit Ergebnisse einer aktuellen Studie der Uni Zürich. „Die Zufriedenheit mit der Bankberatung ist im Vergleich zu anderen Dienstleistungen eher gering. Qualifizierung der Bank- und Finanzberater ist daher ein unbedingtes Muss“, so Prof. Elschen.
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Update*: Dividenden-Untersuchung 2010 von DSW und dips
Essen, 7. Juni 2010. Die Finanzmarktkrise und ihre Folgen: 12,1 Prozent weniger Dividende schütten die Unternehmen im Prime Standard in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr aus, absolut sind das 23,344 Milliarden Euro. Dies ist das Ergebnis der ersten gemeinsamen Dividenden-Untersuchung 2010 des DIPS Deutschen Instituts für Portfolio-Strategien an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) e.V.
Laut der Untersuchung überweisen die 332 Unternehmen, die im Qualitätssegment Prime Standard der Deutschen Börse gelistet sind, insgesamt 23,3 Mrd. Euro an ihre Aktionäre. Im Vorjahr waren es noch 26,6 Mrd. Euro gewesen. Allerdings: Die Unterschiede sind von Unternehmen zu Unternehmen beträchtlich.
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* Update per Ende 2010. Soweit möglich wurden die geschätzten Zahlen durch weitere reale Zahlen ersetzt.
FOM Experte kommentiert die Dividenden-Untersuchung
Frankfurt, 25. Mai 2010. Welche Unternehmen bieten die größte Dividende? Wie schneiden deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich ab? Und welchen Stellenwert wird die Dividende in Zukunft haben? Diese und andere Fragen beantwortet Christian W. Röhl in einer Sendung des Deutschen Anleger Fernsehens: Der Vorsitzende des dips-Fachbeirats kommentierte die Ergebnisse der Dividenden-Untersuchung, die die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) e.V. und das DIPS Deutsche Institut für Portfolio-Strategien an der FOM vergangene Woche in Frankfurt vorgestellt haben.
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FOM Sondervortrag in Berlin:
Portfoliotheorie aus Sicht der Privatanleger
Für Profianleger gehört sie schon lange zum Standardwerkzeug: Die von Nobelpreisträger Harry M. Markowitz vor über 50 Jahren vorgestellte Moderne Portfoliotheorie. In Fachkreisen als Grundgesetz der Vermögensanlage bezeichnet, ist der theoretische Ansatz aus der modernen Finanzwelt nicht mehr wegzudenken. Der Grundgedanke: Durch die optimale Streuung der Investments innerhalb eines Wertpapierportfolios kann das Anlagerisiko verringert werden, ohne dass die Rendite darunter leiden muss.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen jedoch, dass die Mehrheit der Depots deutscher Privatanleger keine Portfolio-Optimierung nach den Erkenntnissen von Markowitz erfahren hat. Nicht nur in Krisenzeiten bekommen die Depots deshalb vermehrt Schlagseite, weil sie nicht ausreichend diversifiziert sind. Welche Gründe es dafür gibt, was die Portfoliotheorie im Einzelnen leistet und wie Privatanleger davon profitieren können, soll im Rahmen eines Sondervortrages der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management und des DIPS - Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM diskutiert werden.
Prof. Dr. Eric Frère, Dekan Internationale Studiengänge, Fachgebiet Finanzwirtschaft & Entrepreneurship und Direktor des Deutschen Instituts für Portfolio-Strategien und Finanzexperte Christian W. Röhl werden im FOM Hochschulstudienzentrum Berlin, Bismarckstraße 107, 10625 Berlin, 6.Etage, am 18. November 2009 um 18 Uhr in Ihrem Vortrag einem interessierten Publikum die Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten der modernen Portfoliotheorie näherbringen. Danach beantworten die Referenten unter Moderation von Prof. Dr. Annette Mayer, Studien- und Geschäftsleiterin des FOM-Studienzentrums Berlin, Fragen der Teilnehmer.
Die Referenten stehen Ihnen ebenfalls im Vorfeld oder nach der Veranstaltung für Interviews und Hintergrundberichterstattung zur Verfügung.
dips-Fachbeirat Christian W. Röhl zu Gast
beim Marketing Club Köln/Bonn e.V.
Die Medien werden in den letzte Wochen von einem Thema beherrscht: Der OPEL–Krise. Dabei ist offenbar in Vergessenheit geraten, dass es eigentlich ein wesentlich größeres Problem gibt, nämlich die Banken-und Finanzkrise, die vorher im Brennpunkt des Interesses gestanden hat, jetzt aber zumindest in der öffentlichen Meinung in „Schattendasein“ führt. Diese weltweite Krise wird uns auch dann noch über viele Jahre beschäftigen, wenn die OPEL-Krise „so oder so“ lange beendet sein wird, wenn man nur einmal daran denkt, dass z.B. allein die HRE – Bank bisher über 100 Milliarden € als Staatshilfe erhalten hat.
Der Marketing Club Köln/Bonn e.V. (MCKB) will diese „schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit“ keineswegs aus den Augen verlieren und hat deshalb einen kompetenten Experten eingeladen, in einer differenzierten und vor allen Dingen (endlich einmal) allgemein verständlichen Form die Ursachen dieser „globalen Katastrophe“ zu erläutern. Die Kenntnis dieser Ursachen, bei denen auch die Notenbanken und die Aufsichtsbehörden eine zentrale Rolle gespielt haben, ist Voraussetzung dafür, die Lage zu beschreiben, in der sich unsere „Wirtschafts- und Finanzwelt“ heute und in Zukunft befinden (werden).
Neben den dramatischen Auswirkungen, welche die Krise auf die allgemeine Wirtschaft haben wird, sind die Verwerfungen an den Aktien-, Währungs- und Kreditmärkten aber auch Grund genug, gängige Paradigmen der Geldanlage auf den Prüfstand zu stellen: Lohnen Aktien langfristig wirklich mehr als Anleihen? Welchen Mehrwert bringen aktiv gemanagte Investmentfonds? Und wie können Sparer und Anleger) auf die mit der galoppierenden Staatsverschuldung einher gehende Geldentwertung reagieren? Sind hier langfristig überhaupt noch Überschüsse zu erzielen oder geht es eigentlich nur noch darum, unsere Verluste so klein wie möglich zu halten?
Der Referent, Christian W. Röhl wird diese Fragen nicht nur aus wissenschaftlich/objektiver Sicht alsBeiratsvorsitzender des DIPS (Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management in Essen), sondern auch als Buchautor, gefragter TV-Experte und langjähriger „Insider“ der Finanz- und Bankenwelt beantworten und vor allen Dingen mit uns diskutieren. Sein Vortrag findet statt am Montag, 29. Juni 2009 um 19:00 Uhr im Konferenzsaal der Mercedes-Benz Niederlassung, Mercedes-Allee 1, 50825 Köln.
WiR Wissenschaft im Rathaus:
dips informiert in Köln über Folgen der Finanzkrise
Die Krise der US-Investmentbank Lehman Brothers und anderer Finanzdienstleister hat an allen Börsen der Welt zu Kursabstürzen geführt. Analysten und Experten versuchten mehrheitlich zu beruhigen, aber ohne Erfolg: Offiziell ist von einer Finanz- und Konjunkturkrise die Rede. Deutsche Produkte werden im In- und Ausland weniger nachgefragt, Aufträge brechen weg, Kurzarbeit und Sparmaßnahmen sind die Folgen. Wie ist es um die Lage am Finanzmarkt bestellt und wie wird sich der Einbruch 2009 weiter auswirken?
Diese aktuellen Fragen wird der Finanzexperte Christian W. Röhl am Montag, 12. Januar, 19 Uhr, im Ratssaal des Kölner Rathauses beantworten. Röhl ist am Deutschen Institut für Portfolio-Strategien (dips) an der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management tätig, Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen (z.B. „Der große Index-Guide – 150 Investment-Märkte im Profil“) und in den Medien ein gefragter Interviewpartner, wenn es um Fragen der Finanzwelt geht.
Gemeinsam mit der Stadt Köln bietet die Kölner Wissenschaftsrunde an jedem ersten Montag im Monat (im Januar wegen der Ferien ausnahmensweise am zweiten Montag) im Rathaus spannende und informative Vorträge an, die die Kompetenz und Fülle der in Köln angesiedelten Wissenschaft und Forschung widerspiegeln. Ob Medizin, Kunst, Raumfahrt, Erziehung oder Betriebswirtschaft, für jedes Thema steht eine der renommierten Kölner Wissenschaftseinrichtungen bereit.
Die Teilnahme an der Veranstaltung im Ratssaal des Kölner Rathauses ist kostenlos.