Sinnvoll oder überholt? Über 50 Gäste diskutierten an der FOM Pro und Contra von Ratingagenturen

Essen, 29.09.2011 - Kontroverse Diskussion über Standard and Poor’s & Co.: Bei der FOM-Sonderveranstaltung am 21. September tauschten sich über 50 Gäste sowie die geladenen Experten über Pro und Contra von Ratingagenturen aus. Quintessenz: Das Thema ist – vor allem nach der Herabstufung der USA und Italiens – aktueller denn je und hat durchschlagende Relevanz für fast alle Bereiche des Lebens.

Einer der Referenten des Abends war Mathieu Dieudonné. Der Executive Director Fixed Income Research WestLB stellte in seinem Vortrag heraus: „Die Herabstufung der USA ist ein spätes Eingeständnis der Rating-Agentur S&P, dass viele entwickelte Länder über ihre Verhältnisse leben. Ob ein Staat solvent ist oder nicht, entscheiden nicht die Rating-Agenturen, sondern der Markt. Verlieren die Marktteilnehmer das Vertrauen in einen Staat, so droht die Staatspleite.“
 
Christian W. Röhl forderte in seinem Vortrag ein neues Verständnis von Kapitalmärkten. „Ratings sind meistens dem Vertrieb verpflichtet – nicht der Käuferseite“, erklärte der Vorstand der SWL Sustainable Wealth Lab AG und Vorsitzende des Fachbeirates dips Deutsches Institut für Portfolio Strategien an der FOM. „So läuft das Geschäftsmodell und passt sich damit leider optimal der Idee eines Kapitalmarktes an, der sich nur noch um sich selbst dreht." Seine Forderung lautete daher: „Finanzinstitute, die sich über die Europäische Zentralbank refinanzieren und auf diese Weise ‚systemrelevant‘ sind, müssen bestimmte Geschäfte kategorisch unterlassen.“ Ein Beispiel: der Eigenhandel in sämtlichen, nicht an öffentlich-rechtlich organisierten Märkten gehandelten Derivaten und Kontrakten – inklusive Credit Default Swaps.

Weitere Referenten des Abends waren Volker Seemann M.A., Director GB Verbund Sparkassen Eigengeschäft WestLB und Dozent für International Finance & Accounting an der FOM, sowie Prof. Dr. Christian Hose, Fachgebiete Management, Finance, Investment und Turnaround Management an der FOM.

FOM-Sondervortrag in Köln: Modernes Portfolio-Management nach Markowitz

Köln, 28.09.11 - Der Nobelpreisträger als Anlageberater am 27. Juni 2011. Der Nobelpreisträger Harry M. Markowitz gehört zu den wichtigsten Personen in der Finanzmarktforschung. Sein Forschungsgegenstand ist der Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko. Das Ergebnis seiner Untersuchung ist eine Methode, bei der die Rendite beibehalten und das Anlagerisiko verringert wird.
Institutionelle Anleger setzen seit Jahren auf die Erkenntnisse von Markowitz und strukturieren ihre Wertpapierdepots nach seinen Erkenntnissen. Im Gegensatz  zu institutionellen Anlegern sind die meisten privaten Wertpapierdepots unstrukturiert und somit in Krisenzeiten einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Das dips hat in diesem Zusammenhang die Optimum Portfolio ETF Indices entwickelt, die nach standardisierten Risikopräferenzen (Defensiv, Balance, Chance und Offensiv) die Wert¬ent¬wicklung  alternativer Anlagestrategien vorkonfigurierter Depots nachbilden. Quartalsweise erfolgt eine Neuordnung der Indices nach den Grundsätzen von Markowitz.

Wie Privatanleger die Erkenntnisse des dips nutzen können, soll in einem Sondervortrag der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und des dips diskutiert werden. Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schyra, Vorstandsmitglied der SWL Sustainable Wealth Lab AG und wissenschaftlicher Referent des dips, wird in seinem Vortrag am 27. Juni 2011 im FOM Hochschulstudienzentrum Köln auf die Funktionsweise der Optimum Portfolio ETF Indices und deren Nutzen für private Anleger eingehen.

FOM-Sondervortrag in Berlin: Modernes Portfolio-Management im Sinne von Markowitz

Wie verhalten sich die Kapitalmärkte? Rendite und Risiko sind gegenläufige Faktoren bei der Geldanlage. Harry M. Markowitz hat sich diesem Phänomen angenommen und die Abhängigkeiten wissenschaftlich untersucht. Er hat eine Methode entwickelt, die das Risiko minimiert und die Rendite annähernd konstant hält.

Am Kapitalmarkt spiegelt der Ertrag eines Wertpapiers die Rendite wider und das Risiko drückt sich in Form der Volatilität aus. Institutionelle Anleger strukturieren ihre Wertpapierdepots schon seit langem nach den Erkenntnissen von Markowitz. Private Anleger betreiben häufig Stock Picking und verzichten auf ein strukturiertes Depot. Gerade dies führt in Krisen häufig zu Schieflagen. Das dips hat mit den Optimum Portfolio ETF Indices eine Möglichkeit entwickelt, die Forschungsergebnisse von Markowitz auch privaten Investoren zugänglich zu machen.

Welche Chancen sich Privatanlegern mit den Optimum Portfolio ETF Indices bieten, erläutern Christian W. Röhl, Beiratsvorsitzender des dips und gefragter TV-Experte sowie Buchautor, und Andreas Schyra, Vorstandsmitglied der SWL Sustainable Wealth Lab AG und wissenschaftlicher Referent des dips, in ihrem Vortrag am 1. Dezember 2010 im FOM Hochschulstudienzentrum Berlin.

FOM Sondervortrag in Berlin:
Portfoliotheorie aus Sicht der Privatanleger am 18. November 2009

Für institutionelle Anleger gehört sie schon lange zum Standardwerkzeug: Die von Nobelpreisträger Harry M. Markowitz vor über 50 Jahren vorgestellte Moderne Portfoliotheorie. In Fachkreisen als Grundgesetz der Vermögensanlage bezeichnet, ist der theoretische Ansatz aus der modernen Finanzwelt nicht mehr wegzudenken. Der Grundgedanke: Durch die optimale Streuung der Investments innerhalb eines Wertpapierportfolios kann das Anlagerisiko verringert werden, ohne dass die Rendite darunter leiden muss.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen jedoch, dass die Mehrheit der Depots deutscher Privatanleger keine Portfolio-Optimierung nach den Erkenntnissen von Markowitz erfahren hat. Nicht nur in Krisenzeiten bekommen die Depots deshalb vermehrt Schlagseite, weil sie nicht ausreichend diversifiziert sind. Welche Gründe es dafür gibt, was die Portfoliotheorie im Einzelnen leistet und wie Privatanleger davon profitieren können, soll im Rahmen eines Sondervortrages der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management und des DIPS - Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM diskutiert werden.

Prof. Dr. Eric Frère, Dekan Internationale Studiengänge, Fachgebiet Finanzwirtschaft & Entrepreneurship und Direktor des Deutschen Instituts für Portfolio-Strategien und Finanzexperte Christian W. Röhl werden im FOM Hochschulstudienzentrum Berlin, Bismarckstraße 107, 10625 Berlin, 6.Etage, am 18. November 2009 um 18 Uhr in Ihrem Vortrag einem interessierten Publikum die Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten der modernen Portfoliotheorie näherbringen. Danach beantworten die Referenten unter Moderation von Prof. Dr. Annette Mayer, Studien- und Geschäftsleiterin des FOM-Studienzentrums Berlin, Fragen der Teilnehmer.

Die Referenten stehen Ihnen ebenfalls im Vorfeld oder nach der Veranstaltung für Interviews und Hintergrundberichterstattung zur Verfügung.

dips-Fachbeirat Christian W. Röhl zu Gast beim Marketing Club Köln/Bonn e.V. am 29. Juni 2009

Die Medien werden in den letzte Wochen von einem Thema beherrscht: Der OPEL–Krise. Dabei ist offenbar in Vergessenheit geraten, dass es eigentlich ein wesentlich größeres Problem gibt, nämlich die Banken-und Finanzkrise, die vorher im Brennpunkt des Interesses gestanden hat, jetzt aber zumindest in der öffentlichen Meinung in „Schattendasein“ führt. Diese weltweite Krise wird uns auch dann noch über viele Jahre beschäftigen, wenn die OPEL-Krise beendet sein wird, wenn man nur einmal daran denkt, dass z.B. allein die HRE – Bank bisher über 100 Milliarden € als Staatshilfe erhalten hat.

Der Marketing Club Köln/Bonn e.V. (MCKB) will diese „schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit“ keineswegs aus den Augen verlieren und hat deshalb einen kompetenten Experten eingeladen, in einer differenzierten und allgemein verständlichen Form die Ursachen dieser „globalen Katastrophe“ zu erläutern. Die Kennt-nis dieser Ursachen, bei denen auch die Notenbanken und die Aufsichtsbehörden eine zentrale Rolle gespielt haben, ist Voraussetzung dafür, die Lage zu beschreiben, in der sich unsere „Wirtschafts- und Finanzwelt“ heute und in Zukunft befinden (werden).

Neben den dramatischen Auswirkungen, welche die Krise auf die allgemeine Wirtschaft haben wird, sind die Verwerfungen an den Aktien-, Währungs- und Kreditmärkten aber auch Grund genug, gängige Paradigmen der Geldanlage auf den Prüfstand zu stellen: Lohnen Aktien langfristig wirklich mehr als Anleihen? Welchen Mehrwert bringen aktiv gemanagte Investmentfonds? Und wie können Sparer und Anleger) auf die mit der galoppierenden Staatsverschuldung einher gehende Geldentwertung reagieren? Sind hier langfristig überhaupt noch Überschüsse zu erzielen oder geht es eigentlich nur noch darum, unsere Verluste so klein wie möglich zu halten?

Der Referent, Christian W. Röhl wird diese Fragen nicht nur aus wissenschaftlich/objektiver Sicht alsBeiratsvorsitzender des DIPS (Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management in Essen), sondern auch als Buchautor, gefragter TV-Experte und langjähriger „Insider“ der Finanz- und Bankenwelt beantworten und vor allen Dingen mit uns diskutieren. Sein Vortrag findet statt am Montag, 29. Juni 2009 um 19:00 Uhr im Konferenzsaal der Mercedes-Benz Niederlassung, Mercedes-Allee 1, 50825 Köln.

WiR Wissenschaft im Rathaus:
dips informiert in Köln über Folgen der Finanzkrise am 12. Januar 2009

Die Krise der US-Investmentbank Lehman Brothers und anderer Finanzdienstleister hat an allen Börsen der Welt zu Kursabstürzen geführt. Analysten und Experten versuchten mehrheitlich zu beruhigen, aber ohne Erfolg: Offiziell ist von einer Finanz- und Konjunkturkrise die Rede. Deutsche Produkte werden im In- und Ausland weniger nachgefragt, Aufträge brechen weg, Kurzarbeit und Sparmaßnahmen sind die Folgen. Wie ist es um die Lage am Finanzmarkt bestellt und wie wird sich der Einbruch 2009 weiter auswirken?

Diese aktuellen Fragen wird der Finanzexperte Christian W. Röhl am Montag, 12. Januar 2009, 19 Uhr, im Ratssaal des Kölner Rathauses beantworten. Röhl ist am Deutschen Institut für Portfolio-Strategien (dips) an der FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management als Fachbeiratsvorsitzender tätig, Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen (z.B. „Der große Index-Guide – 150 Investment-Märkte im Profil“) und in den Medien ein gefragter Interviewpartner, wenn es um Fragen der Finanzwelt geht.

Gemeinsam mit der Stadt Köln bietet die Kölner Wissenschaftsrunde an jedem ersten Montag im Monat (im Januar wegen der Ferien ausnahmensweise am zweiten Montag) im Rathaus spannende und informative Vorträge an, die die Kompetenz und Fülle der in Köln angesiedelten Wissenschaft und Forschung widerspiegeln. Ob Medizin, Kunst, Raumfahrt, Erziehung oder Betriebswirtschaft, für jedes Thema steht eine der renommierten Kölner Wissenschaftseinrichtungen bereit.

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Ratssaal des Kölner Rathauses ist kostenlos.